Aline Langenegger

Geschichten, die das Leben schreiben

Kategorie: Kurzgeschichten

Eine prickelnde Nacht, die nicht sehr prickelnd endet

Ferien verleihen Flügel. Ferien machen glücklich. Ferien sind Freiheit. Wahrscheinlich deshalb ergeben sich gerade in den Ferien oft nette, flüchtige Bekanntschaften.
Diese eine, die Marlies vor kurzem machte, war wunderschön. Eine Augenweide. Mit makellosem Gesicht, trainiertem Körper und auffallend hellen Zähne. Nur kam diese männliche Ferienbekanntschaft aus London City, sprach also dieses „British English“, welches Marlies nicht immer gleich auf Anhieb versteht.

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Wenn der Dschungel nach Hause kommt

Schon als ich die Haustür hinter mir zumache spüre ich die Kälte, die mir entgegenströmt.
„Ach Herrje, meine Heizkosten“, schiesst es mir durch den Kopf. „Habe ich tatsächlich das Fenster nicht zugemacht heute Morgen? Na das gibt ja eine teure Rechnung.“ Ich ziehe meine Schuhe aus, hänge die Jacke an die Garderobe und schaue mich ein wenig ängstlich im Eingangsbereich um. „Oder wurde etwa eingebrochen?“ Diesen unangenehmen Gedanken verdränge ich sogleich wieder.

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Die Froschperspektive

Wow, was man da alles sieht! Von behaarten Beinen über zu lange Zehennägel bis zu überlappenden Bierbäuchen begegnet mir alles. Klar, von unten gesehen, liegend auf dem Badetüchli fallen solche Dinge plötzlich auf.
Doch, waren da nicht gerade auch ein paar wunderschöne Füsse?

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Ich, die Masseurin und die Liege

Es ist schon ein bisschen schräg, mich bis auf die Unterhose auszuziehen vor einer unbekannten Frau. Aber die Dame ist schliesslich Masseurin. Sie bittet mich auf die Liege: „Von hinten ran, das geht am besten für Sie“. Ok, ich krabble von hinten auf die Liege, und lasse mich auf das aufgeblasene Kissen fallen. Hmmmm, fantastisch, wie weich und sanft sich diese Liege anfühlt. Doch irgendwie macht sich immer noch ein unwohles Gefühl in mir breit.

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An alle Smartphone Junkies (also an die Mehrheit dieses Landes)

Hiiiilfeeee, ich fühle mich als würde ich nackt auf der Strasse stehen. Mein Smartphone ist kaputt und es ist noch nicht mal 12 Stunden her, seit es seinen Geist aufgegeben hat. Aber die letzten 12 Stunden ohne meinen „ständigen Begleiter“ haben mein Leben extrem erschwert.

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