Aline Langenegger

Geschichten, die das Leben schreiben

Kategorie: Dokumentarfilm „Die fehlende Lunge“

Tour de Suisse 2016 mit dem Film

So viele schöne Begegnungen haben sich im letzten Jahr bei den Kinovorstellungen ergeben. Es war einfach toll. Hier ein paar Impressionen.

Kino Riffraff Zürich
Da hat SRF3 Moderator und Comedian Stefan Büsser so viele Leute mobilisiert, dass ich am Tag vor der Vorstellung noch auf den grösseren Kinosaal umreservieren musste. Es gab sehr viele Anmeldungen, am Schluss sassen 170 Leute im Kino.

Biel an der Nacht der 1000 Fragen
Das war eine tolle Kulturveranstaltung mit verschiedenen Ateliers in der Altstadt von Biel. Unter anderem wurde der Film gezeigt und Protagonistin Mirjam Widmer und ich waren sogenannte „Open Books“.  An einem Tisch in einem Café durften sich fremde Leute zu uns sitzen und wir erzählten ihnen aus unserem Leben. Natürlich war da auch der Film ein Thema.

Kino Murten

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Kultkino und Bruderholzspital Basel
Protagonistin Tamara Wullschleger hat im Bruderholzspital einen Filmanlass organisiert für ihre Spitalmitarbeiter. Anschliessend gab es ein Apéro. MERCI!!!

Auch im Kultkino Basel mitten in der Stadt durften wir den Film vor einem vollen Kinosaal zeigen.

 

Kollegium Brig
Da gab es zwei Vorstellungen. Eine am Nachmittag für Gymnasiasten und eine am Abend für Erwachsene. Zweimal war der Saal für 300 Leute fast voll. Der Protagonist Rafael Bittel hat den Event organisiert zusammen mit seinen Freunden. DANKE!

Weitere Kinovorstellungen „Die fehlende Lunge“

Der Herbst bringt den Film „Die fehlende Lunge“ nochmals in die Kinos. Ich freue mich auf viele bekannte und unbekannte Gesichter im Publikum.

In Biel am Festival „Nacht der 1000 Fragen“ am Samstag, 22. Oktober um 17.30 im Filmpodium.  Zum Programm

Im Kino Scala in Langenthal am Sonntag, 6. November um 10.00 Uhr. Mit anschliessender Podiumsdiskussion. Reservationen möglich ab 23. Oktober

Im Kino Murten ab Montag, 7. November, jeweils 20.30 Uhr. Reservieren

Im Kino Riffraff in Zürich am Dienstag, 15. November um 18.30 Uhr. Mit anschliessender Podiumsdiskussion mit SRF3 Moderator und Comedian Stefan Büsser.  Er spricht über seine Erfahrungen mit der Krankheit Cystische Fibrose. Ebenfalls mit dabei sind Prof. Dr. Walter Weder, Lungenspezialist am Unispital Zürich und Dr. Franz Immer, Direktor der Stiftung Swisstransplant. Reservationen mit einer E-mail an aline.langenegger@hotmail.com

Im Kultkino Basel am Sonntag, 20. November um 11.00 Uhr.  Mit anschliessender Podiumsdiskussion. Reservieren

Im Kino Laupen am Montag, 5. Dezember und Mittwoch, 7. Dezember. Reservieren

Medienberichte nach der
Premiere

Die beiden Premieren für alle Geldgeber und Unterstützer sind vorbei. Es war wunderschön – zweimal waren beide Kinosäle im Kino Rex in Bern fast gefüllt. Im Ganzen waren gegen 260 Leute dabei. Ein grosses Dankeschön von Herzen für alle, die diese Anlässe so wundervoll machten.

Es freut mich auch, dass verschiedene Medien über die Premieren und das Projekt berichten:

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis
Hier geht’s zum Radiointerview und zum Onlinebericht

Interview RadioFr.
Teil 1

Teil 2

 

Kulturmagazin ensuite:
Hier geht’s zur Filmkritik

 

Interview Radio 32
Teil 1

Teil 2

 

Filmtipp beim Berner Kulturradio Radio Rabe
Teil 1

Teil 2

 

Bericht auf dem Internetportal Livenet
Hier geht’s zur Filmkritik

 

Anzeiger „D Region Burgdorf“

Interview Radio neo1

 

Artikel im Beobachter

Talk Täglich bei TeleBärn

Kinovorstellungen
„Die fehlende Lunge“

Liebe Leute
Ich freue mich, euch mitzuteilen, dass der Film „Die fehlende Lunge“ bereit ist für die Kinoleinwand.

Pro Abend hat es im Kino Rex 100 Sitzplätze, Reservationen gibt es keine. Es hat solangs hat.

In der Cinématte in Bern wird „Die fehlende Lunge“ ebenfalls gezeigt.
Donnerstag, 5. Mai 19.00 Uhr
Freitag, 6. Mai 19.00 Uhr
Donnerstag, 12. Mai 20.30 Uhr
Samstag, 14. Mai, 19.00 Uhr
Montag, 16. Mai 20.30 Uhr
Donnerstag, 19. Mai 19.30 Uhr
Freitag, 20. Mai 19.00 Uhr
Samstag, 28. Mai 19.00 Uhr
Hier geht’s zu den Reservationen

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Zahlen und Fakten rund um die
Organspende

Warum ans eigene Sterben denken – wir leben ja!
Der Tod, diese ungeheure Sache, ist schliesslich weit weg für uns, die mitten im Leben stehen. Eine Wanderung an den Oeschinensee, Matthias Sempach im Sportpanorama, der Chef und seine Forderungen, Rösti und Pizza – all diese Dinge füllen unseren Alltag. Da bleibt keine Zeit, ans Sterben zu denken. Zu Recht. Nur: Was passiert, wenn der Tod plötzlich im eigenen Alltag einmarschiert?

Als meine Schwester Kerstin vor vier Jahren gestorben ist, stand ich selber mitten im Leben. Ich unterrichtete Mathematik an diesem Tag, erklärte den Schülern was eine Minusrechnung ist. Da kam meine Praktikumslehrperson zu uns in den Kreis und flüsterte mir ins Ohr: „Deine Mutter ist am Telefon“.
Ich wusste, was das hiess. Meine Mutter hätte mich nicht aus dem Abschlusspraktikum meiner Ausbildung an der pädagogischen Hochschule geholt, wenn es kein Notfall gewesen wäre.
Kerstin starb an diesem Tag – mit 20 Jahren an Cystischer Fibrose.

Cystische Fibrose ist die häufigste Erbkrankheit in der Schweiz mit etwa 1000 Betroffenen. Heute liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 37 Jahren. Eine Lungentransplantation kann diese jedoch um 10 bis 15 Jahre erhöhen.
Kerstin hat rund ein Jahr auf eine neue Lunge gewartet, für eine Transplantation hat die Zeit nicht mehr gereicht.

Ich habe mich mit anderen Leuten ausgetauscht, die das Gleiche erlebt haben wie ich: Ihr Geschwister ist im jungen Alter gestorben, weil ein passendes Organ fehlte.

Die Organe in der Schweiz sind rar. Das zeigen eine Grafik vom Bundesamt für Gesundheit und folgende Grafiken von der Stiftung Swisstransplant.

Warum gibt es zu wenig Organe?
In der Schweiz machen sich viele Menschen über eine Organspende wenig Gedanken. Im Todesfall entscheiden deshalb zu 95% die Angehörigen über eine Organentnahme der Verstorbenen. Nur in 5% der Fälle entscheiden die Betroffenen selber mittels Spenderkarte, was mit ihren Organen passiert sagt Franz Immer von der Stiftung Swisstransplant. Ein weiterer Grund sei die seltene medizinische Voraussetzung, die ein Patient erfüllen muss, um spenden zu können.

Im Schweizer Gesetz gilt die sogenannte erweiterte Zustimmungslösung. Das heisst, jeder Mensch muss sich zu Lebzeiten aktiv für oder gegen eine Organspende entscheiden. Wenn er dies nicht tut, entscheiden die Angehörigen im Todesfall. Eine Willensäusserung zu Lebzeiten erleichtert den Angehörigen eine Entscheidung sagt Franz Immer.
In anderen Ländern gelten andere Gesetze. Dies führe aber nicht automatisch zu mehr Spendern.

Hier eine Übersicht über die Organspenderegelung in Europa.

Organe kann man bis ins hohe Alter spenden sagt Franz Immer. Es komme auf den Zustand der Organe an, ob sie verwendet werden können. Und auch Menschen, die selber transplantiert sind, können je nach Gesundheitszustand spenden.

Es gibt auch Menschen, die mehrmals transplantiert werden müssen erklärt Franz Immer.

Damit sich mehr Menschen in unserem Land über eine Organspende Gedanken machen und eine Spendekarte ausfüllen, braucht es Sensibilisierungsarbeit auf verschiedenen Seiten ist Franz Immer der Meinung. Aufklärung sei wichtig und die beginne im Kleinen. Lehrerinnen und Lehrer können das Thema zum Beispiel mit den Schulkindern behandeln. Es gibt Unterrichtsmaterial dazu.

Eindrücke der ersten zwei Drehtage „Die fehlende Lunge“

Die Dreharbeiten für mein Projekt „Die fehlende Lunge“ sind in vollem Gange…äs fägt!

© 2017 Aline Langenegger

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